Schwerpunkt: Integration traumatischer und anderer prägender Erfahrungen

Maik von Fintel

Heilpraktiker für Psychotherapie

Schwerpunkt: Integration traumatischer und
anderer prägender Erfahrungen

Was geschehen ist, ist geschehen.
Erfahrungen bleiben ein Teil von uns.
Lass nicht zu, dass sie deine Zukunft bestimmen.

Wir wollen belastende Erfahrungen oft einfach loswerden. Doch unser Nervensystem lässt sich nicht „löschen“. Was wir bekämpfen, hält es im Alarm.

Die Integrative Persönlichkeitsarchitektur (IPA) geht einen anderen Weg: Statt zu verdrängen oder neu zu durchleben, integrieren wir Erfahrungen im Hier und Jetzt. Was einst Schutz war, bekommt seinen Platz – ohne Ihr Leben weiter zu beeinflussen.

Integrieren statt eliminieren.
Für mehr innere Statik und Freiheit.

Wenn wir unter Erfahrungen der Vergangenheit leiden, ist unser erster Impuls zutiefst menschlich: Wir wollen die belastende Erfahrung und ihre Folgen einfach nur loswerden. Wir wünschen uns einen Knopf, der Schuld, Scham, Angst und Erinnerung dauerhaft löscht.

Doch unser Nervensystem funktioniert nicht wie eine Festplatte, die man einfach löschen kann. Jeder Versuch, Erfahrungen und ihre Folgesymptome loszuwerden, wird für Ihren Körper zu einem aussichtslosen Kampf – und dieser Kampf kostet Kraft. Sehr viel Kraft.

Die Integrative Persönlichkeitsarchitektur (IPA) beendet diesen inneren Kampf gegen sich selbst. Wir versuchen nicht, das Unabänderliche zu löschen. Stattdessen geben wir den Erfahrungen Raum und einen sicheren Platz in Ihrer inneren Architektur.

Was Sie heute als störend und belastend empfinden, war oft eine überraschend kluge Überlebensstrategie Ihrer Psyche. Wenn wir diese Funktion würdigen, muss Ihr Nervensystem sie nicht länger im Dauer-Alarmzustand halten.

Kein Versuch, die Vergangenheit zu löschen oder umzuschreiben. Kein erneutes Durchleben höchst belastender Erfahrungen. Mit IPA arbeiten wir konsequent im Hier und Jetzt. So werden wir aus Menschen, die unter ihren Erfahrungen leiden, zu Architekten unserer Persönlichkeit.

Sobald eine Erfahrung ihren Platz in Ihrer Architektur gefunden hat, hört sie auf, Ihr Leben zu beeinflussen. Sie wandelt sich von einem unberechenbaren Störenfried zu einem stillen Teil Ihrer Geschichte.

Integrieren statt eliminieren – um freier zu werden.

Menschen, fühlen sich mit meiner Arbeit sehr wohl, ...

  • wenn nicht länger in der Vergangenheit nach Lösungen gesucht wird.
  • wenn Erfahrungen als Teil der eigenen Persönlichkeit verstanden werden und nicht als Fehler, die korrigiert werden müssen.
  • wenn Verantwortung für die eigene Gegenwart und die Gestaltung der eigenen Zukunft übernommen wird.
  • wenn die Bereitschaft besteht, sich im Hier und Jetzt zu begegnen und Erfahrungen einzuordnen, statt sie immer wieder zu durchleben.
  • wenn Offenheit für ungewöhnliche und mitunter unbequeme Interventionen vorhanden ist.

Meine Arbeit ist für Menschen ungeeignet, ...

  • wenn wenig Bereitschaft besteht, sich selbst ehrlich zu begegnen und Verantwortung für das eigene Erleben zu übernehmen.
  • Wenn erwartet wird, dass eine Sitzung ausreicht, um tiefgreifende Erfahrungen oder innere Verletzungen zu integrieren.
  • Wenn die Vorstellung besteht,  ich als Therapeut könne Probleme stellvertretend lösen.
  • Wenn der Wunsch überwiegt, alles beim Alten zu belassen – auch dann, wenn der aktuelle Zustand toxisch ist.
  • Oder wenn die Behandlung von Symptomen einer tiefergehenden Transformation vorgezogen wird..

Der Beginn unserer Arbeit:

Gemeinsam beginnen wir im Hier und Jetzt.
Der Fokus liegt auf dem, was bereits angelegt ist.
Außergewöhnliche Erfahrungen bringen außergewöhnliche Ressourcen hervor.
Fähigkeiten, die oft verschüttet bleiben, solange sie nicht eingeordnet und wertgeschätzt werden.

Ich öffne den Raum, in dem diese Ressourcen wahrgenommen, verstanden und integriert werden können.

Raum für Orientierung und Integration

IPA - Integrative Persönlichkeitsarchitektur

Schritt 1:

90 min IPA-Startgespräch

Einordnen, was bisher keinen Platz hatte

Mittwoch - Freitag, 16:00 - 21:00 Uhr

90 Min. 165 € /online

Manchmal ist da ein Gefühl,
dass etwas nicht stimmig ist.

Ohne klar benennen zu können, warum.

Wiederkehrende Reaktionen, innere Anspannung oder Muster,
die sich nicht von selbst einordnen
und im Erleben immer wieder stören.

Orientierungsgespräche eröffnen einen Raum,
um einen Schritt zurückzutreten
und die eigene Situation
mit professioneller Begleitung
aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Gemeinsam entsteht Orientierung.
Ein erster Überblick.
Ein Gespür dafür,
was gerade wesentlich ist
und welche Richtung sich zeigen könnte.

In diesem 30-minütigen Austausch geht es um
Klarheit, Einordnung und Orientierung –
ruhig, ohne Druck,
als Grundlage für sinnvolle nächste Schritte.

Schritt 2:

10 Integrative Einzelsitzungen

Integration braucht Zeit und Tiefe

10 Termine à 90 Minuten – 1.900 €

Bitte buchen sie zunächst ein IPA-Startgespräch.

Dieses Format ist für Menschen gedacht,
die spüren, dass ein Thema mehr Raum benötigt
als in einem kompakten Zeitfenster möglich ist.

Die 90 Minuten erlauben ein ruhigeres Tempo
und ein tieferes Eintauchen in das gegenwärtige Erleben.
Es bleibt Zeit, Zusammenhänge nicht nur zu erkennen,
sondern auch innerlich wirken zu lassen.

„Was zeigt sich hier immer wieder,
wenn ich mir wirklich Zeit nehme hinzuschauen?“

Ohne Zeitdruck kann sich zeigen,
was integriert werden möchte
und welche nächsten Schritte stimmig sind.

Dieses Setting eignet sich,
wenn innere Prozesse bereits spürbar sind
und bewusst vertieft begleitet werden sollen.

Heilung ist nicht nötig

Klientinnen und Klienten, die zu mir kommen, möchten nicht länger in der Vergangenheit nach der Lösung ihrer Probleme suchen.
Sie möchten schmerzhafte Erfahrungen nicht immer wieder durchleben.

Ich weiche bewusst von herkömmlichen Therapiestrategien ab. Meine Arbeit folgt einem anderen Verständnis.
Erfahrungen müssen weder geheilt noch rückgängig gemacht werden.
Auch wenn diese Haltung im ersten Moment Widerstand oder Unverständnis auslösen kann, ist es aus meiner Sicht deutlich gewinnbringender, die Potenziale eigener Erfahrungen in die Persönlichkeit zu integrieren – und von ihnen zu profitieren, bedeutet es doch das Ende des ewigen Kampfes gegen dich selbst.

Ganz falsche Richtung

Heilung im herkömmlichen Sinne ist ein rückwärtsgerichteter Versuch,
etwas zu reparieren, das in der Vergangenheit beschädigt worden sein könnte.
Doch der Fluss des Lebens bewegt sich in die entgegengesetze Richtung.

Leben entfaltet sich nicht rückwärts. Es entwickelt sich Richtung Zukunft. Immer. Integration ist keine Korrektur dessen, was einmal gewesen ist, sondern ein Prozess, der sich auf das richtet, was entsteht.

Dieser Ansatz stellt eine ganz andere Frage als bisher: Was, wenn Erfahrungen nicht korrigiert werden müssen, sondern verstanden und integriert werden wollen?

 

Unterschätzte Kraft

Jede prägende Erfahrung trägt eine bestimmte Intensität in sich.

Solange sie unintegriert bleibt, ist diese Kraft in uns gebunden.
Sie zeigt sich als Anspannung, in Flashbacks oder Rückzug.

Wird eine Erfahrung integriert, verändert sich nicht ihre Intensität –
sondern ihr Vorzeichen.

Aus derselben Energie, die einst gebunden war,
entstehen Klarheit, Tiefe, Präsenz und eine ungewöhnliche innere Stärke.

Nicht trotz deiner Geschichte.
Sondern wegen ihr.

Kontaktmöglichkeiten

Alternativ können Sie mir statt einer direkten Terminbuchung auch eine E-Mail an info@trauma-echos.de schreiben oder mich unter 0157 88 44 2112 anrufen.

Maik von Fintel
Heilpraktiker für Psychotherapie

Ich begleite Menschen in Phasen, in denen innere Erfahrungen überfordern, sich festgefahren anfühlen oder sich immer wieder auf dieselbe Weise bemerkbar machen.

Gelebte Haltung: Meine Arbeit ist nicht aus reiner Theorie entstanden. Mein eigener Weg führte durch ein tiefgreifendes Entwicklungs- und Bindungstrauma – ein Weg, der mich an existentielle Grenzen gebracht hat. Diese Erfahrung prägt meine Haltung bis heute: Ich begegne Menschen nicht aus Distanz, sondern aus gelebtem Mitgefühl und Klarheit.

Orientierung & Integration: Nicht alles lässt sich schnell verstehen. Nicht alles braucht Hoffnung im klassischen Sinn. Aber die Erfahrung zeigt: Orientierung und Integration sind möglich. Seit über 13 Jahren begleite ich Menschen in ihren individuellen Prozessen.

Mein Ansatz: Meine Arbeit verbindet psychotherapeutische Erfahrung mit erfahrungsorientierten und integrativen Ansätzen – immer gegenwartsbezogen, behutsam und strukturiert.

Platz geben statt wegschauen: Ich arbeite nicht daran, Erfahrungen „wegzumachen“. Es geht darum, ihnen einen Platz zu geben, Zusammenhänge zu erkennen und innere Anteile wieder in Kontakt zu bringen.

Nicht als Methode. Sondern als menschliche Begegnung mit sich selbst.